Museen der Stadt Landshut

Unter dem Dachbegriff »Museen der Stadt Landshut« sind die im Gebiet der Innenstadt verteilten Einrichtungen der städtischen Museen zusammengefasst.

Am Fuße des Hofbergs entsteht in der Oberen Freyung aktuell Landshuts Museumsquartier: Im ehemaligen Franziskanerkloster, einer herzoglichen Gründung von 1280, wird das LANDSHUTmuseum mit seinen stadt- und regionalgeschichtlichen Beständen Aufnahme finden. Die Sanierung des ersten Bauabschnitts wurde Ende 2016 fertiggestellt. Die Instandsetzung des gesamten Gebäudekomplexes, der als Besonderheit ehemals einen inneren und einen äußeren Kreuzgang besaß, soll 2022 abgeschlossen sein.

Direkt gegenüber ist unmittelbar hinter der mittelalterlichen Stadtmauer in der Tiefe des Hofbergs bereits seit 1998 das Skulpturenmuseum angesiedelt: ein Künstlermuseum, das dem Landshuter Bildhauer Fritz Koenig (1924‒2017) und seinen Sammlungen gewidmet ist.

Als Raum für Wechselausstellungen setzt schließlich die Spitalkirche Heiliggeist in der Unteren Altstadt einen markanten städtebaulichen Akzent. Die dreischiffige Hallenkirche, eine Schöpfung des Baumeisters Hans von Burghausen († 1432), bietet Raum für Epochendialoge und frische Inszenierungen alter Kunst.

Zwei Außenstandorte ergänzen das Angebot: In der sogenannten Stadtresidenz Herzog Ludwigs X., einer Liegenschaft des Freistaats Bayern inmitten der Altstadt, sind die städtischen Museen mit den beiden Sammlungsausstellungen »ArchäologieRegion Landshut« und »KeramikRegion Landshut« vertreten. Und in der Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal hat das Skulpturenmuseum mit der Ausstellung »Fritz Koenig. Kultbild. Aus Werk und Sammlung« eine Dependance.