Führungen und Workshops für Kindergärten und Schulen

Museumspädagogisches Angebot

Sie wollen mit Ihrer Schulklasse oder Kindergartengruppe ins Museum? Die Museen der Stadt Landshut bieten zu allen aktuellen Ausstellungen Führungen und Workshops für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an. Im LANDSHUTmuseum, KASiMiRmuseum, KOENIGmuseum und in Heiliggeist entdecken die Kinder und Jugendlichen die aktuelle Ausstellung und vieles mehr! Nach einer Führung kann in Workshops das Erlebte themengerecht umgesetzt werden.

Darüber hinaus bieten wir spezielle Führungen und Workshops zu den Themenbereichen »Landshut im Nationalsozialismus« und »Baustelle Museum« an. Diese sind auch unter www.musbi.de – Museum bildet abrufbar.

Für Lehrende sind Fortbildungen zum Thema »Landshut im Nationalsozialismus« buchbar.

Basisprogramm an allen Museumsstandorten

Führung durch eine der aktuellen Ausstellungen in LANDSHUTmuseum, KASiMiRmuseum, KOENIGmuseum oder Heiliggeist.

 


Jahrgangsstufen:   

1 – 4 und Vorschulkinder

Termine möglich:   

Dienstag – Freitag

Dauer:

ca. 45 Min.

Preis:

30 Euro


Führung durch eine der aktuellen Ausstellungen in LANDSHUTmuseum, KASiMiRmuseum, KOENIGmuseum oder Heiliggeist. Anschließend wird das Erlebte in einem Workshop vertieft.

 


Jahrgangsstufen:   

1 – 4 und Vorschulkinder

Termine möglich:   

Dienstag – Freitag

Dauer:

ca. 90 Min.

Preis:

75 Euro


Themenprogramm »Landshut im Nationalsozialismus«

Bei den Museen der Stadt Landshut können Lehrende Fortbildungen und neue Führungsprogramme für Schülerinnen und Schüler zum Thema »Landshut im Nationalsozialismus« buchen. Sie sind auch auf dem Online-Portal MUSbi (Museum bildet) zu finden. Das Angebot richtet sich speziell an die Jahrgangsstufen 8 bis 13 an Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien und anderen weiterführenden Schulen. Vier verschiedene Programme vermitteln Wissen rund um das Dritte Reich mit Lokalbezug. Sie thematisieren die Anfänge der NS-Bewegung in Landshut, Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung von Juden und anderen Bevölkerungsgruppen sowie die Zeit des Zweiten Weltkriegs und beschäftigen sich mit Formen des Gedenkens seit 1945 bis heute. Einzelne Aspekte jedes Programms lassen sich durch Quellenarbeit und Rechercheaufgaben vertiefen. Darüber hinaus bilden sie einen geeigneten Ausgangspunkt, um im Unterricht über aktuelle gesellschaftliche Phänomene wie Antisemitismus, Verschwörungstheorien oder den Umgang mit gezielt gestreuter Falschinformation (»Fake News«) zu diskutieren.

Bereits 1920 gründeten Landshuter Bürger eine Ortsgruppe der NSDAP. Wie war die Stimmung in der Stadt? Das ergründen wir mittels der Analyse nationaler Symbole am Denkmal zum 1. Weltkrieg in der Neustadt. Dann suchen wir mit einem Stadtplan von 1937 in der Altstadt die Standorte der zentralen Institutionen der NS-Regierung. Auf zeitgenössischen Fotografien sehen wir, wie sich das Regime bei Aufmärschen, Paraden und Umzügen öffentlich präsentierte. Wie mag das auf die Landshuter Bevölkerung gewirkt haben? Anschließend sprechen wir im LANDSHUTmuseum über SPD-Politiker und Vertreter bürgerlicher Parteien, die im März 1933 ihre politischen Ämter verloren und in Konzentrationslagern inhaftiert worden waren. Wie war das rechtlich überhaupt möglich? Um das zu klären, setzen wir uns mit verschiedenen Quellen aueinander, lesen Auszüge der sog. »Reichstagsbrandverordnung« und beschäftigen uns mit aussagekräftigen Exponaten. Auf den Spuren des Nationalsozialismus ergründen wir Lokalgeschichte.

Dieses Angebot finden Sie auch unter www.musbi.de – Museum bildet.

 


Ort:

LANDSHUTmuseum

Jahrgangsstufen:   

8 – 13

Termine möglich:   

Dienstag – Freitag

Dauer:

ca. 90 Min.

Preis:

60 Euro


Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung jüdischer Menschen waren Teil der nationalsozialistischen Politik. Woran lag das? Und wie spielte sich das konkret in einer Kleinstadt wie Landshut ab? Dies zu vermitteln ist Ziel dieses Angebots. Vorurteile gegenüber Juden gab und gibt es seit Jahrhunderten. In Landshut lebten Juden seit dem Mittelalter, wurden wegen ihrer Religion aber verfolgt und vertrieben. Eine Darstellung im Hauptportal der St. Martinskirche zeugt von der antijüdischen Stimmung dieser Zeit. Diese betrachten und besprechen wir gemeinsam. Um herauszufinden, was Jüdinnen und Juden in Landshut in den 1930er und 1940er Jahren passierte, suchen wir sog. Stolpersteine vor einzelnen Häusern in der Altstadt auf. Mit diesen Angaben und biografischen Steckbriefen rekonstruieren wir die Geschichte der jüdischen Hausbewohner. Am Beispiel eines jüdischen Geschwisterpaares erfahren wir, wie Landshuter Bürger versucht haben, ihnen zu helfen und sie vor der Deportation in ein KZ zu bewahren.

Dieses Angebot finden Sie auch unter www.musbi.de – Museum bildet.

 


Ort:

LANDSHUTmuseum

Jahrgangsstufen:   

8 – 13

Termine möglich:   

Montag – Freitag

Dauer:

ca. 90 Min.

Preis:

60 Euro


Ab 1944 wurde Landshut von alliierten Flugzeugen bombardiert, v.a. der Bahnhof. Diese Erlebnisse waren für die Bevölkerung traumatisch. Wir sehen uns dazu Bilder an und hören Zeitzeugenberichte. Um den Bahnhof wieder aufzubauen, ließ die SS am Stadtrand ein Außenlager des KZ Dachau errichten. Ca. 500 Häftlinge, v.a. Juden aus Osteuropa, waren dort inhaftiert, 83 starben innerhalb von nur 40 Tagen. Wo lag dieses Lager? Wie waren die Bedingungen dort? Dies entnehmen wir dem Bericht eines ehem. Häftlings. Manche wie der Rechtsrat Franz Seiff erhoben sich gegen das Unrechtsregime und bezahlten dafür mit dem Leben. Wie gedenkt man ihm heute? Unmittelbar nach Kriegsende stellten sich neue Aufgaben; Wiederaufbau, Behebung der Nahrungs- und Wohnungsnot, Versorgung von 10.000 Flüchtlingen und Entnazifizierung. Wir besprechen eine Akte eines NSDAP-Mitglieds aus einem Spruchkammerverfahren. Abschließend interpretieren wir eine »künstlerische« Abrechnung mit dem NS-Regime in der St. Martinskirche.

Dieses Angebot finden Sie auch unter www.musbi.de – Museum bildet.

 


Ort:

LANDSHUTmuseum

Jahrgangsstufen:   

8 – 13

Termine möglich:   

Montag – Freitag

Dauer:

ca. 90 Min.

Preis:

60 Euro


Denkmale, Mahnmale und Gedenktafeln, die an Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft erinnern, gibt es in Landshut an vielen Orten. Einige sind sehr groß und prominent platziert, andere klein und versteckt. Wo stehen sie und wofür? Woran soll erinnert werden? Mit welchen Materialien und gestalterischen Mitteln wird gedacht, ermahnt und erinnert? Wer sind die Auftraggeber und wer die Künstler, die sie gemacht haben? Diese Fragen versuchen wir zunächst in Kleingruppen zu beantworten. Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Stadt und das KOENIGmuseum erläutert jeweils eine Gruppe einen vorher ausgewählten Erinnerungsort. Wie lassen sich die eingangs gestellten Fragen beantworten? Jede Gruppe fotografiert ihr ausgewähltes Objekt. Anschließend werden die Fotos zu einer gemeinsamen Präsentation zusammengefügt. Eine Erweiterung um ein thematisch passendes Angebot bietet sich an.

Dieses Angebot finden Sie auch unter www.musbi.de – Museum bildet.

 


Ort:

KOENIGmuseum

Jahrgangsstufen:  

8 – 13

Termine möglich:  

Dienstag – Freitag

Dauer:

ca. 90 Min.

Preis:

60 Euro


Themenprogramm »Baustelle Museum«

Endlich soll Landshut ein Stadtmuseum bekommen, aber nicht irgendwo. Sondern in einem Haus, das fast so alt ist, wie die Stadt selbst, im Alten Franziskanerkloster. Das passt doch gut zu einem Museum, oder? Aber was braucht eigentlich ein modernes Museum? Und wäre es nicht einfacher, ein neues Haus zu bauen? Warum macht man sich die Mühe, so etwas Altes wieder herzurichten? Ein Teil des Museums ist schon erneuert worden. Gemeinsam können wir uns also ansehen, wie es später einmal werden soll. Aber der Bau ist noch lange nicht fertig. Im KASiMiRmuseum sehen wir, wo Reparaturen notwendig sind, wie man früher in Landshut gebaut hat und wie in der Natur gebaut wird. Das Kindermuseum soll auch erneuert werden. Welche Ideen habt ihr für das spätere KASiMiRmuseum? Lasst es uns heute entdecken und gemeinsam überlegen, wie es einmal sein könnte!

Dieses Angebot finden Sie auch unter www.musbi.de – Museum bildet.

 


Ort:

LANDSHUTmuseum / KASiMiRmuseum

Jahrgangsstufen:   

1 – 4

Termine möglich:   

Dienstag – Freitag

Dauer:

ca. 45 Min.

Preis:

30 Euro


Endlich soll Landshut ein Stadtmuseum bekommen, aber nicht irgendwo. Sondern in einem Haus, das fast so alt ist, wie die Stadt selbst, im Alten Franziskanerkloster. Das passt doch gut zu einem Museum, oder? Aber was braucht eigentlich ein modernes Museum? Und wäre es nicht einfacher, ein neues Haus zu bauen? Warum macht man sich die Mühe, etwas so Altes wieder herzurichten? Ein Teil des Museums ist schon erneuert worden. Gemeinsam können wir uns also ansehen, wie es später einmal werden soll. Aber der Bau ist noch lange nicht fertig. Im KASiMiRmuseum sehen wir, wo Reparaturen notwendig sind, wie man früher in Landshut gebaut hat und wie in der Natur gebaut wird. Das Kindermuseum soll auch erneuert werden. Welche Ideen habt ihr für das spätere KASiMiRmuseum? Lasst es uns heute entdecken und gemeinsam überlegen, wie es einmal sein könnte!

Nach dem Rundgang dürft ihr selbst kreativ und ein richtiger Bauherr werden. Wir gestalten kleine Häuser, Burgen oder Phantasiehäuser.

Dieses Angebot finden Sie auch unter www.musbi.de – Museum bildet.

 


Ort:

LANDSHUTmuseum / KASiMiRmuseum

Jahrgangsstufen:   

1 – 4

Termine möglich:   

Dienstag – Freitag

Dauer:

ca. 90 Min.

Preis:

75 Euro


Infos, Termine und Buchung

Für weitere Informationen zu allen Führungen, Workshops und Fortbildungen ist das Team der Museen der Stadt Landshut gerne für Sie da.

Damit Sie Ihren Wunschtermin erhalten, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Telefon 08 71 / 9 22 38 90
E-Mail museen(at)landshut.de

Bei der Anmeldung werden im Sinn der DSGVO vom 25.05.2018 Daten erhoben. Durch Ihre Anmeldung erklären Sie sich mit diesem Vorgehen einverstanden.