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  • ! Jeden ersten Samstag im Monat !

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Fritz Koenig. Kultbild. Aus Werk und Sammlung" in der Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal

    Sa, 06.09.25, 15:00 - 16:00 Uhr

     

    2013 richtete Fritz Koenig persönlich in der Abtei Seligenthal eine Ausstellung ein, die eindrucksvoll dokumentiert, wie eng Schaffen und Sammeln in seiner Biographie verwoben sind. Der Bildhauer war als Künstler, Sammler und Mensch tief in der altbayerischen Glaubenswelt verankert. Seit den Anfängen seines bildnerischen Schaffens in den späten vierziger Jahren schuf er eine Fülle an sakralen Werken in offiziellem Auftrag oder aus eigenem Impetus heraus.

    mit Ute Fischer-Gardner

     

    Treffpunkt: Hauptpforte der Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal, Bismarckplatz 14, 84034 Landshut

    Kosten: 5 Euro p.P. (Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut gegen Vorlage des Mitgliedsausweises frei)


    Um Anmeldung wird gebeten bis 2 Werktage vor der Veranstaltung per E-Mail an koenigmuseum-info(at)landshut.de
    Weitere Infos unter Telefon 08 71 / 8 90 21

  • Dialogführung "Herzog & Koenig" mit Richard Hillinger und Daniel J. Schreiber
    zur Ausstellung »Lebensstationen« anlässlich 100 Jahre Fritz Koenig

    Do, 11.09.25, 16:00 Uhr 

     

    Richard Hillinger, Künstler und Besitzer des Roman-Herzog-Archiv, stellt zusammen mit Daniel J. Schreiber, Leiter der Museen der Stadt Landshut, die Intervention Herzog & Koenig vor: ein Leuchter aus Yad Vashem aus dem Nachlasses des Altbundespräsidenten steht in Dialog mit Koenigs Entwurf eines Holocaust-Mahnmals.

     

    Dauer: ca. 1 Stunde

    Ort: KOENIGmuseum, Am Prantlgarten 1, 84028 Landshut

     

  • Vor der Landshuter Kunstnacht 2025:
    Dialogführung "Von Ad Lucem zu Licht oder Nicht" mit Raimund Reiter und Daniel J. Schreiber am Freitag, 12.9. um 17:00 Uhr

    Ort: Heiliggeistkirche

    Am 17. August 2025 ging die Ausstellung „Ad lucem“ der beiden Künstler Raimund Reiter und Georg Thumbach in der Heiliggeistkirche zu Ende. Thumbachs wichtigsten Werke sind nach St. Wendel weitergereist, wo der Bildhauer sie für seine Ausstellung „Holz, Wasser, Feuer, Erde“ benötigt.

    Für Landshut bietet sich dadurch die Chance, Raimund Reiters monumentalen Kohlezeichnungen pur in der Heiliggeistkirche zu präsentieren – und dadurch ein intensives Erleben des Sakralbaus in ernster Ruhe zu ermöglichen. Reiters große Blätter füllen nun die Wandflächen aller Joche der gotischen Halle. Mit ihrem satten Schwarz akzentuieren sie die Rhythmik der Architektur. Es ist zu spüren, dass sich Reiter viel mit Photographie befasst hat. Seine Zeichnungen wirken wie ein Schuss mit dem Blitzlicht ins finstere Gehölz. Die Reißkohle, die er verwendet, ist mit zusätzlichen Pigmenten angereichert. Der Künstler verreibt die tiefe Schwärze mit seinen bloßen Händen. Helle Flächen ergeben sich aus Aussparungen, oder, bei dünnen Linien etwa, durch die präzise Führung eines Radiergummis.

    Reiter lebt in den Landshuter Isarauen. Den Blick in den Auwald hat er verinnerlicht: die Röhrichte, die lianenartigen Gewächse, das Gesträuch, die Bäume. All dies kennt er durch jahrzehntelange künstlerische Beschäftigung, und dank des Ausblicks aus seinem Wohnzimmer. Er muss hier nicht abbilden. Alles kommt wie von selbst aus ihm heraus. Seine Hände gestalten nicht nach der Natur, sondern wie die Natur. Ein Idyll bekommen wir nicht geboten. Vielmehr sorgt die dramatische Beleuchtung für eine spannungsgeladene Erwartung. Was verbirgt sich im Dunkel des dichten Netzes an Stämmen, Ästen, Gräsern? Bisweilen fühlen wir uns an Waldszenen aus einem Horrorfilm erinnert. Schrecken und Schönheit liegen dicht beieinander. Darin liegt die Erhabenheit der Natur.

    Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

  • Im Rahmen der Landshuter Kunstnacht 2025:
    Offenes Künstlergespräch mit Raimund Reiter am Freitag, 12.9. zwischen 18:00-20:00 Uhr

    Ort: Heiliggeistkirche

    Am 17. August 2025 ging die Ausstellung „Ad lucem“ der beiden Künstler Raimund Reiter und Georg Thumbach in der Heiliggeistkirche zu Ende. Thumbachs wichtigsten Werke sind nach St. Wendel weitergereist, wo der Bildhauer sie für seine Ausstellung „Holz, Wasser, Feuer, Erde“ benötigt.

    Für Landshut bietet sich dadurch die Chance, Raimund Reiters monumentalen Kohlezeichnungen pur in der Heiliggeistkirche zu präsentieren – und dadurch ein intensives Erleben des Sakralbaus in ernster Ruhe zu ermöglichen. Reiters große Blätter füllen nun die Wandflächen aller Joche der gotischen Halle. Mit ihrem satten Schwarz akzentuieren sie die Rhythmik der Architektur. Es ist zu spüren, dass sich Reiter viel mit Photographie befasst hat. Seine Zeichnungen wirken wie ein Schuss mit dem Blitzlicht ins finstere Gehölz. Die Reißkohle, die er verwendet, ist mit zusätzlichen Pigmenten angereichert. Der Künstler verreibt die tiefe Schwärze mit seinen bloßen Händen. Helle Flächen ergeben sich aus Aussparungen, oder, bei dünnen Linien etwa, durch die präzise Führung eines Radiergummis.

    Reiter lebt in den Landshuter Isarauen. Den Blick in den Auwald hat er verinnerlicht: die Röhrichte, die lianenartigen Gewächse, das Gesträuch, die Bäume. All dies kennt er durch jahrzehntelange künstlerische Beschäftigung, und dank des Ausblicks aus seinem Wohnzimmer. Er muss hier nicht abbilden. Alles kommt wie von selbst aus ihm heraus. Seine Hände gestalten nicht nach der Natur, sondern wie die Natur. Ein Idyll bekommen wir nicht geboten. Vielmehr sorgt die dramatische Beleuchtung für eine spannungsgeladene Erwartung. Was verbirgt sich im Dunkel des dichten Netzes an Stämmen, Ästen, Gräsern? Bisweilen fühlen wir uns an Waldszenen aus einem Horrorfilm erinnert. Schrecken und Schönheit liegen dicht beieinander. Darin liegt die Erhabenheit der Natur.

    Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

  • Im Rahmen der Landshuter Kunstnacht 2025:

    Künstlerinnengespräch am Freitag, 12.9., ab 19:45 Uhr mit der Autorin Melissa Müller und der Künstlerin jink.one 

    Ort: LANDSHUTmuseum, Kinosaal, Alter Franziskanerplatz 483, 84028 Landshut

    Echos der Erinnerung - A Visual Concert

    Im Kinosaal des LANDSHUTmuseums ist derzeit eine multimediale Kunstinstallation zur Ausstellung "Landshut im Nationalsozialismus" zu sehen, mit Originaleinspielungen der Pianistin Alice Herz-Sommer (Prag 1903 – London 2014), visualisiert von der Künstlerin jink.one

    Musik war oft im Leben ihre Rettung. In Verzweiflung über die Deportation ihrer Mutter irrte die Pianistin Alice Herz-Sommer im Juli 1942 durch Prag, als eine innere Stimme ihr sagte: »Übe die 24 Chopin-Etüden – das wird dich retten!« Ein Jahr später wurde sie selbst deportiert. In Theresienstadt gab sie mehr als 100 Konzerte. Bis ins hohe Alter spielte sie Klavier. Einige wenige ihrer leidenschaftlichen Interpretationen sind in Privatmitschnitten überliefert. Sie haben die Multimediakünstlerin jink.one zu ihren visual music compositions inspiriert. Sie schuf aus unvergänglichen Etüden, Präludien, Sonaten und Tänzen digitale Klangbildwelten.

    Die Installation im LANDSHUTmuseum ist ein audiovisuelles Konzert als Welturaufführung - und ein besonderer Beitrag zur Erinnerungskultur.

    Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

     

     

  • Im Rahmen der Landshuter Kunstnacht 2025:

    Vernissage "Kunst trifft Klassenzimmer - Koenigs Kugel auf Reisen"

    Ort: KOENIGmuseum, Am Prantlgarten 1, 84028 Landshut

     

    Anlässlich des Jubiläumsjahres „100 Jahre Fritz Koenig“ reiste die Skulptur „Kleine Kugelkaryatide V“ (1968) von Fritz Koenig durch verschiedene Bildungseinrichtungen in Landshut. Jeweils für zwei Monate wurde das Modell der „Großen Kugelkaryatide NY“, die fast 30 Jahre lang auf der Plaza des World Trade Centers zwischen den Zwillingstürmen in New York gestanden hat, in den Zentren der Schulen beherbergt.

    Die Klassen der FOSBOS Landshut, des Gymnasiums Seligenthal und des Hans-Carossa-Gymnasiums setzten sich auf unterschiedliche, kreative Weise mit der Geschichte der New Yorker Kugelkaryatide auseinander: Es entstanden Skizzen, Zeichnungen, digitale Fotocollagen und freie Forminterpretationen.

    Die Ergebnisse dieser Schulprojekte werden im Rahmen der Vernissage um 19:45 Uhr im KOENIGmuseum präsentiert.

    Die Ausstellung „Kunst trifft Klassenzimmer: Koenigs Kugel auf Reisen“ ist für zwei Wochen bis zum Ende der Jubiläumsausstellung „Lebensstationen“ am 28.09.2025 im KOENIGmuseum zu sehen.

    Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

  • Dialogführung "Grafisches & Biografisches" mit Dr. Mario Tamme und Künstler Michael Lange
    zur Ausstellung »Lebensstationen« anlässlich 100 Jahre Fritz Koenig

    Sa, 13.09.25, 15:00 Uhr 

    Fritz Koenigs Künstlerpersönlichkeit hatte unterschiedlichste Facetten: Er war nicht nur ein bedeutender Bildhauer, sondern auch ein Zeichner, Kunstsammler und Züchter edler Araberpferde. Der Historiker Mario Tamme erläutert bei der Doppelführung die Jugend Fritz Koenigs, die durch seinen Einsatz als Frontsoldat geprägt war und Koenigs künstlerische Anfänge.

    Der Kunstmaler Michael Lange wird das grafische Werk Fritz Koenigs erläutern und den Besuchern nahebringen. Michael Lange hatte selbst künstlerische Forschungen zu den Kunstwerken Fritz Koenigs angestellt, die im Jahr 2018 in der Ausstellung "Lange zeichnet Koenig"  präsentiert wurden.

     

    Dauer: ca. 1 Stunde

    Ort: KOENIGmuseum, Am Prantlgarten 1, 84028 Landshut

     

  • - BEREITS AUSGEBUCHT -

    ALTES FRANZISKANERKLOSTER (Alter Franziskanerplatz 483, 84028 Landshut)

    Führung um 10:30 Uhr mit Max Tewes M.A.

    Dauer: ca. 45 Min., max. 20 Personen

    WICHTIG: Für den Rundgang ist festes Schuhwerk empfehlenswert!

    Ein Gebäude mit viel Vergangenheit auf dem Weg in die Zukunft: Kloster und Gasthaus, Wohngebäude und Werkstatt, Klinik und Büro – das alte Franziskanerkloster am Prantlgarten sah über die Jahrhunderte vielfältige Nutzungen. Immer wieder wurde es neuen Bedürfnissen angepasst und umgebaut, zuletzt für die Museen der Stadt Landshut. Die Führung durch und um das Gebäude gibt Einblicke in diese wechselvolle Geschichte.

    Führung am Tag des Offenen Denkmals. Plätze begrenzt, Anmeldung NUR über www.landshut.de/denkmaltag

     

     

  • - BEREITS AUSGEBUCHT -

    Das STADTHAUS VON FRITZ und MARIA KOENIG

    Neustadt 501, 84028 Landshut

    Kurzführung um 11 Uhr mit Daniel J. Schreiber, Leiter der Museen der Stadt Landshut

    Dauer: ca. 30 Minuten / maximal 12 Teilnehmer

    Die Besichtigung gewährt Einblick in die „Stadtresidenz“ von Fritz und Maria Koenig. Mitte der 1970er Jahre hatte der Künstler das mittelalterliche Handwerkerhaus erworben. Die gotische Fassade mit ihren Schwalbenschwanzzinnen ließ er bestehen. Im Innern gestaltete er das Bauwerk frei nach seinen künstlerischen Kriterien. 2008 wurde dem Bauwerk wegen der invasiven Umbauten der Denkmalstatus aberkannt. Heute steht eine erneute Unterschutzstellung als Werk von Fritz Koenig zur Diskussion.

    Plätze begrenzt, Anmeldung NUR über www.landshut.de/denkmaltag

  • - BEREITS AUSGEBUCHT -

    HEILIGGEISTKIRCHE (Heiliggeistgasse 394, 84028 Landshut

    Führung um 14:30 Uhr mit Max Tewes M.A.

    Dauer: ca. 45 Min. max. 15 Personen

    WICHTIG: Für den Rundgang ist festes Schuhwerk empfehlenswert!

    Im Jahrhundert der Reichen Herzöge errichtet, zählt die Heiliggeistkirche zu den bedeutenden Raumschöpfungen des Baumeisters Hans von Burghausen. Die Führung zeigt auch die normalerweise verschlossenen Bereiche der Kirche und eröffnet so ungewohnte Einblicke und Aussichten.

    Plätze sind begrenzt. Teilnahme NUR nach Anmeldung unter www.landshut.de/denkmaltag

  • - BEREITS AUSGEBUCHT -

    Das STADTHAUS VON FRITZ und MARIA KOENIG

    Neustadt 501, 84028 Landshut

    Kurzführung um 15 Uhr mit Daniel J. Schreiber, Leiter der Museen der Stadt Landshut

    Dauer: ca. 30 Minuten / maximal 12 Teilnehmer

    Die Besichtigung gewährt Einblick in die „Stadtresidenz“ von Fritz und Maria Koenig. Mitte der 1970er Jahre hatte der Künstler das mittelalterliche Handwerkerhaus erworben. Die gotische Fassade mit ihren Schwalbenschwanzzinnen ließ er bestehen. Im Innern gestaltete er das Bauwerk frei nach seinen künstlerischen Kriterien. 2008 wurde dem Bauwerk wegen der invasiven Umbauten der Denkmalstatus aberkannt. Heute steht eine erneute Unterschutzstellung als Werk von Fritz Koenig zur Diskussion.

    Plätze begrenzt, Anmeldung NUR über www.landshut.de/denkmaltag

  • - BEREITS AUSGEBUCHT -
    HEILIGGEISTKIRCHE (Heiliggeistgasse 394, 84028 Landshut

    Führung um 16:00 Uhr mit Max Tewes M.A.

    Dauer: ca. 45 Min. max. 15 Personen

    WICHTIG: Für den Rundgang ist festes Schuhwerk empfehlenswert!

    Im Jahrhundert der Reichen Herzöge errichtet, zählt die Heiliggeistkirche zu den bedeutenden Raumschöpfungen des Baumeisters Hans von Burghausen. Die Führung zeigt auch die normalerweise verschlossenen Bereiche der Kirche und eröffnet so ungewohnte Einblicke und Aussichten.

    Plätze sind begrenzt. Teilnahme NUR nach Anmeldung unter www.landshut.de/denkmaltag

  • Dialogführung "Leben & Werk" mit Daniel J. Schreiber und Noemi Frattini
    zur Ausstellung »Lebensstationen« anlässlich 100 Jahre Fritz Koenig

    Fr, 19.09.25, 16:30 Uhr 

    Die erste biografische Ausstellung zum Leben und zu den Hauptwerken des Künstlers seit Gründung des KOENIGmuseum 1998 widmet sich dem Gesamtschaffen von Fritz Koenig (1924-2017).

    Noemi Frattini, Kuratorin der Museen der Stadt Landshut, und deren Leiter Daniel J. Schreiber führen gemeinsam durch Koenigs Lebensstationen im KOENIGmuseum. 

     

    Dauer: ca. 1 Stunde

    Ort: KOENIGmuseum, Am Prantlgarten 1, 84028 Landshut

     

  • Führungen und Quiz zur Finissage der Ausstellung »Lebensstationen« anlässlich 100 Jahre Fritz Koenig

    So, 28.09.25, 12 - 17 Uhr 

    Die erste biografische Ausstellung zum Leben und zu den Hauptwerken des Künstlers seit Gründung des KOENIGmuseum 1998 widmete sich dem Gesamtschaffen von Fritz Koenig (1924-2017).

    Zwischen 12 und 16 Uhr werden durchgängig Hop-On-Hop-Off-Führungen durch die Lebensstationen im KOENIGmuseum geboten. Um 16 Uhr können bei einem Quiz mit Fragen zu Fritz Koenig spannende Sachpreise gewonnen werden.

     

    Ort: KOENIGmuseum, Am Prantlgarten 1, 84028 Landshut

    Die Teilnahme ist kostenfrei.